Ein Oktober für die Kunst

Täglich wurde gemalt. Von 10 bis 18 Uhr.
Im alten Kino an der Allee 16.
Einfach hingehen und malen war das Motto.
Einzeln oder als Gruppe.

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Montag, 5. Oktober 2009

Heilbronner Schüler erobern das Atelier!

Der erste Montag des KunstWirWerks begann stürmisch. Nach den Familientagen am Wochenende erwartete das Atelier die ersten Schulklassen, die ihren Teil zum Ganzen beisteuern wollten.

 

Vormittags um elf Uhr trafen die ersten rund 20 Achtklässler der Heilbronner Wartbergschule ein. Eher altersuntypisch arbeiteten die jungen Künstler in den folgenden Stunden konzentriert und eifrig an ihren Gemälden.

 

Auch am Nachmittag war das Atelier fest in Schülerhand: eine weitere Gruppe der Wartbergschule machte sich nun daran, es den Mitschülern gleich zu tun und ihrerseits ebenso großartige Werke zu schaffen.

 

Überrascht vom so gar nicht teenager-typischen Verhalten zeigte sich Heike Schneider, Finanzberaterin der Volksbank Heilbronn, die an diesem Tag die Malaktion mit betreute: „Die Jugendlichen sind sehr höflich, im Atelier vollkommen auf das Malen fixiert. Mit so einem Auftreten habe ich nicht gerechnet.“.

 

Auch Michael Grobe, Leiter der Revision der Volksbank, war begeistert von den jungen Künstlern: „Die Schüler beherrschen nicht nur den Pinsel, sondern auch sehr gute Umgangsformen. Zum Abschied gab mir jeder von ihnen die Hand.“

 

Das KunstWirWerk wurde durch diese ersten beiden Schulklassen ungemein bereichert. Denn es soll ein Werk von allen für alle werden. Zu allen gehören eben auch die Teenager. Und wenn Teenager einen Ghettoblaster oder Comicfiguren zum KunstWirWerk beitragen – dann ist das genau das, was dem KunstWirWerk bis dahin gefehlt hat.

 

Das KunstWirWerk ist noch lange nicht fertig. Aber es wächst jeden Tag und gewinnt mit jedem Werk an Bedeutung.

 
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